Der Hauptwirkungsmechanismus von Teriprexin besteht darin, die Funktion des antidiuretischen Hormons (Vasopressin) im Körper nachzuahmen und hauptsächlich auf V1-Rezeptoren zu wirken, um eine Vasokonstriktion in viszeralen Blutgefäßen zu bewirken. Dieser Effekt führt zu zwei wesentlichen Vorteilen:
Reduzierung des Pfortaderdrucks
Reduzierung der viszeralen Durchblutung
Bei Patienten mit portaler Hypertonie führt ein erhöhter viszeraler Blutfluss zu einer Verschlimmerung der Krampfadern, ein Problem, das durch Teriprexin durch Vasokonstriktion wirksam gelindert wird.
Darüber hinaus erleben Patienten beim hepatorenalen Syndrom häufig einen paradoxen Zustand der systemischen Gefäßerweiterung, aber einer unzureichenden Nierendurchblutung. Teriprexin verbessert die Nierenfunktion durch eine „Umverteilung des Blutflusses“ und erhöht so die Nierendurchblutung.